
29 September, 19.30 Uhr (bis spätestens 21.00 Uhr)
Einwahldaten
Meeting ID: 914 1053 7353
Passcode: 880752
Im Konfirmationsunterricht sprachen wir vor kurzem über die Zehn Gebote. Das vierte Gebot lautet:„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird“.Damit werden nicht noch minderjährige Kinder aufgefordert, sich dem Willen autoritärer Eltern zu unterwerfen. Vielmehr richtet es sich an erwachsene Frauen und Männer, die mitten im Leben stehen und deren Eltern alt und gebrechlich werden.Was heißt dann „ehren“? In biblischen Zeiten ging es zunächst um die wirtschaftliche Absicherung der Eltern. Für mich bedeutet„ehren“ heute Respekt vor ihrer Lebensleistung, würdig mit ihnen umzugehen, auch und gerade, wenn sie körperlich oder geistig schwach werden, sich Zeit für sie zu nehmen, ihnen zuzuhören und für sie da zu sein.Doch wie geht das, wenn dieEltern weit weg wohnen und es nicht möglich ist, mal eben vorbeizuschauen, einen Einkauf oder einen Behördengang für sie zuübernehmen? Ich erlebe viele Menschen in unseren Gemeinden, die darunter leiden, so wenig für die Eltern in Deutschland oder einem anderen Land tun zu können. Welche Möglichkeiten gibt es, die Eltern auch aus der Ferne zu unterstützen und für sie da zu sein, ohne damit die eigenen Kräfte zu überfordern? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht?
Darüber wollen wir am Dienstag,29. September 2026, um 19.30 Uhrper Zoom ins Gespräch kommen.Mit dabei ist auch Joy Buchananaus der Gemeinde Liverpool. Sie hat mehrere Jahre in Gambiagelebt und wird erzählen, wie dort mit alten Eltern umgegangen wird.